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STROM SPAREN IM HAUSHALT

17.12.2018

Wer zuhause Strom spart, schont die Umwelt und sein Bankkonto. Zwischen Kühlschrank um Fernseher finden sich zahlreiche Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu senken.

Winterzeit. Tageslicht wird zu einer seltenen Ressource und die meisten Menschen verbringen deutlich mehr Zeit in ihrer Wohnung oder ihrem Haus. Das Ergebnis: Der Stromverbrauch schnellt nach oben, mit unerfreulichen Folgen für die die Umwelt und das Portemonnaie. Etwa 22% des Stroms werden übrigens für Büro- und Unterhaltungselektronik verbraucht, 14% für die Beleuchtung, 12% für Kochen und Backen, 11% für Geschirrspüler und Kühlschrank, 10% für Waschmaschine und Tumbler sowie weitere 10% für andere Kleingeräte im Haushalt. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt, wie und wo sich Strom einsparen lässt.

1. BELEUCHTUNG

Eigentlich versteht es sich von selbst: Wenn man einen Raum verlässt, löscht man das Licht. Leider ist es nur menschlich, dies auch mal zu vergessen – weil man sich gerade unterhält, weil man in Gedanken versunken ist oder weil man es eilig hat. Abhilfe schaffen Bewegungsmelder. Zwar sind sie nicht für alle Räume die ideale Lösung, denn sie möchten vermutlich nicht, dass das Licht im Wohnzimmer ausgeht, weil sie es sich auf der Couch bequem gemacht und für einige Minuten nicht bewegt haben. Doch in allen Räumen mit «Durchgangsverkehr» und vor allem im Aussenbereich erweisen sie sich als sinnvolle Installation. mAls Leuchtmittel bieten LED-Lampen die beste Energieeffizienz. Sie sind zwar in der Anschaffung teurer als ihre Mitbewerber, doch sie weisen eine höhere Lebensdauer auf und ihr Einsatz senkt die Stromkosten merklich.

2. DIE KÜCHE

Hier lässt sich bei der Gerätewahl viel bewirken, besonders beim Kühl-/Gefrierschrank. Setzen Sie wann immer möglich auf die höchste Energieeffizienzklasse A+++. Als ideal gilt beim Kühlschrank eine Temperatur von 5 bis 6 Grad. Falls Ihr Modell keine entsprechende Anzeige aufweist, kann ein Thermometer beim Ermitteln der richtigen Einstellung helfen. Für den Gefrierschrank oder das Gefrierfach liegt die ideale Temperatur bei -18 Grad. Falls möglich sollten Sie für den Kühlschrank einen Ort wählen, der seine Aufgabe nicht zusätzlich erschwert – je kühler, desto besser. Eine Platzierung nahe dem Ofen oder Herd beispielsweise verlangt unnötige zusätzliche Kühlleistung und erhöht den Stromverbrauch.

Auch Herd und Ofen bieten Stromsparpotenzial. So ist es beispielsweise längst nicht immer nötig, den Ofen vorzuheizen, auch wenn dies im Rezept oder auf der Verpackung verlangt wird. Sie müssen das Gericht dann vielleicht etwas länger im Ofen belassen, doch der überflüssige Leerlauf zu Beginn der Zubereitung fällt deutlich stärker ins Gewicht, wenn man den Energieverbrauch betrachtet. Auch am Ende des Kochvorgangs lässt sich sparen: Schalten Sie den Ofen oder die Herdplatte einige Minuten früher aus, genügt die Restwärme völlig für den verbleibenden Garvorgang. Und zuletzt: Es muss nicht immer der Herd sein: Das Teewasser im Wasserkocher zu erhitzen, ist deutlich effizienter als die Herdplatte.

3. SCHALTBARE STECKDOSENLEISTEN

Wir alle wissen es: Geräte im Standby-Modus verbrauchen Strom. Doch sie jeden Abend alle einzeln abzuschalten ist mühsam und kann leicht vergessen werden. Dies lässt sich einfach mit einer schaltbaren Steckdosenleiste lösen: einfach Fernseher, Sound-Anlage oder ganz einfach alle Unterhaltungselektronik anschliessen und über einen einzigen Schalter ausschalten. Damit entfällt auch das lästige Hantieren mit den schwer zugänglichen Knöpfen von Geräten, die man besonders gut in einem Fernsehmöbel untergebracht hat.

4. GERÄTE MIT AKKU

Oft verbleibt das Ladegerät in der Steckdose, wenn das Handy fertig geladen ist. Es verbraucht dann weiterhin Strom (selbst wenn gar kein Handy mehr angeschlossen ist). Gleiches beispielsweise für elektrische Zahnbürsten oder Rasierapparate mit Akku. Hier gilt: Wenn die Geräte vollständig geladen sind, muss die Ladestation nicht 24 Stunden am Tag an der Steckdose hängen. Oder besser noch: Falls möglich, setzen Sie auf Apparate ohne Akku, die direkt ans Netz angeschlossen werden: Sie verbrauchen grundsätzlich deutlich weniger Strom.

Neben solchen Einzelmassnahmen kann vor allem über intelligente Steuersysteme viel Energie gespart werden. Hier könnte ein Besuch auf der Website Ihres Stromversorgers spannende Inputs liefern.