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BÜROKONZEPTE: GRUNDLAGEN DER ARBEITSPLATZGESTALTUNG

21.03.2017

Egal ob Start-up oder Traditionsunternehmen: Wenn eine Firma neues Büro beziehen soll, sind im Vorfeld entscheidende Fragen zu klären. Die vielleicht wichtigste überhaupt: Welche Raumaufteilung oder welches Bürokonzept ist gewünscht?

BÜROKONZEPTE IM ÜBERBLICK

Eine vollständig allgemeingültige Definition der möglichen Bürotypen existiert nicht. Die folgende Einteilung folgt einem der gängigsten Strukturmodelle für Büroumgebungen:

  • Das Zellenbüro. Häufig wird bei diesem Typ noch unterschieden, ob es von einer oder mehreren Personen genützt wird. Grundsätzlich handelt es sich jedoch um Räume, die entlang eines Korridors angeordnet und üblicherweise durch eine Tür verschliessbar sind. Diese Büroart eignet sich hervorragend für konzentriertes Arbeiten und erlaubt mehr Individualität und Privatsphäre. Gleichzeitig beanspruchen Zellenbüros verhältnismässig viel Grundfläche und anspruchsvollere Installationen (zum Beispiel Netzwerkanbindung). Die Kommunikation wird in einem solchen Setting eher eingeschränkt.
  • Das Grossraumbüro. Manche Quellen verwenden diesen Begriff für Büros mit mindestens 10 Arbeitsplätzen, andere setzen mindestens 20 voraus. Weitgehende Einigkeit besteht bei der Grundfläche: Ab 400 Quadratmetern spricht man von einem Grossraumbüro. Häufig werden Arbeitsplätze oder Gruppen durch Trennwände oder entsprechende Möbel unterteilt. Dieser vor allem im angelsächsischen Raum bevorzugte Bürotyp punktet einerseits mit Offenheit und kurzen Dienstwegen, was die Kommunikation und Teamarbeit fördert. Andererseits kommt es in Grossraumbüros zu viel mehr Störungen. Deswegen fällt es den Mitarbeitenden generell schwerer, sich zu konzentrieren. Darüber hinaus müssen Lösungen für vertrauliche (Telefon-)Gespräche gefunden werden.
  • Das Kombibüro. Es stellt gewissermassen einen Kompromiss zwischen Grossraum- und Zellenbüro dar. Gemeinsam genutzte Kommunikationszonen ergänzen Zellenbüros, die für konzentriertes Arbeiten reserviert sind. Häufig kommen Glaswände zum Einsatz, die für mehr Transparenz sorgen und den Austausch fördern sollen. Ob es gelingt, die Vorteile von Zellen- und Grossraumbüros zu vereinen, hängt vor allem von der individuellen Ausführung ab.
  • Das non-territoriale Büro. Hier gibt es keine fixen Arbeitsplätze; vielmehr wählen die Mitarbeitenden ihren Schreibtisch jeweils nach Verfügbarkeit oder aktueller Team-Einteilung aus. Diese Büroform eignet sich vor allem für Unternehmen, deren Personal häufig ausser Haus unterwegs ist – denn welche Firma kann und will für nicht genutzte Bürofläche bezahlen?

MEHR ALS NUR RAUMAUFTEILUNG

In einem unserer nächsten Beiträge werden wir uns mit den Anforderungen an moderne Büroumgebungen auseinandersetzen: Was verlangt das Gesetz? Welche Faktoren fördern Zusammenarbeit und Produktivität? Welche Erwartungen haben Mitarbeitende? Welcher Bürotyp für Sie und Ihr Unternehmen am besten geeignet ist, können letztendlich nur Sie selbst entscheiden. Adimmo unterstützt Sie kompetent bei der Suche nach der passenden Location, um Ihre Vorstellungen umzusetzen.

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